Christoph Heusgen im Interview mit dem „ZDF-Mittagsmagazin“
Christoph Heusgen, ehemaliger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, sprach im „ZDF-Mittagsmagazin“ über die Terroranschläge vom 11. September 2001 und deren weitreichende Folgen für die internationale Politik. Dabei ging es auch um die Frage, wie sich die Welt seitdem verändert hat und welche politischen Entscheidungen rückblickend anders hätten getroffen werden können. „Dieser 11. September war eine Zäsur in der Nachkriegsgeschichte“, so Heusgen.
Als erfahrener Diplomat und außenpolitischer Berater verfügt Dr. Christoph Heusgen über umfassende Einblicke in internationale Politik und globale Sicherheitsfragen. Von 2022 bis 2025 war er Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz. Zuvor war er von 2017 bis 2021 Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York und leitete dort zweimal den UN-Sicherheitsrat. Bereits seit 2005 beriet er Bundeskanzlerin Angela Merkel in außen- und sicherheitspolitischen Fragen und leitete die Abteilung für Außenpolitik im Bundeskanzleramt.
Christoph Heusgen als Redner
In seinen Vorträgen analysiert Christoph Heusgen aktuelle geopolitische Entwicklungen und die Herausforderungen internationaler Sicherheit. Er spricht über globale Konflikte, die Zukunft der internationalen Ordnung, transatlantische Beziehungen und Deutschlands Rolle in einer zunehmend komplexen Welt.
Dabei verbindet er seine langjährige diplomatische Erfahrung mit einem analytischen Blick auf internationale Zusammenhänge. Seine Vorträge sind fundiert, klar und zugleich persönlich geprägt – ergänzt durch die Erfahrung eines Diplomaten, der internationale Politik über Jahrzehnte aus nächster Nähe erlebt und mitgestaltet hat.

