Christoph von Marschall zu Gast bei „Maischberger“
Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel“, war zu Gast in der ARD-Sendung „Maischberger“ und ordnete gemeinsam mit weiteren Gästen, darunter ARD-Moderatorin Anja Kohl, aktuelle innen- und außenpolitische Entwicklungen ein. Im Mittelpunkt der Diskussion standen unter anderem die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und die politische Bedeutung eines möglichen starken Abschneidens der AfD. Dabei ging es auch um die Frage, wie die etablierten Parteien mit der AfD umgehen und welche Rolle die sogenannte „Brandmauer“ künftig spielen wird.
Auch die internationale Politik und die veränderte geopolitische Lage gehören zu den zentralen Themen von Christoph von Marschalls Arbeit. Im Frühjahr 2025 erschien sein Buch, in dem er sich mit den Auswirkungen von Donald Trumps zweiter Amtszeit auf Deutschland und Europa auseinandersetzt. Bereits während Trumps erster Amtszeit beobachtete von Marschall die politischen Entwicklungen in Washington aus nächster Nähe. Als erster Helmut Schmidt Fellow der Zeit-Stiftung und des German Marshall Fund gewann er dabei besondere Einblicke in die amerikanische Politik und transatlantischen Beziehungen. Zuvor veröffentlichte er das Buch „Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden“, in dem er die wachsende Distanz Deutschlands zu seinen internationalen Partnern analysiert.
In seinen Vorträgen verbindet Christoph von Marschall aktuelle politische Analysen mit persönlichen Erfahrungen aus dem politischen Zentrum der USA und Europas. Er beleuchtet die Herausforderungen, vor denen Deutschland in einer zunehmend konfliktreichen Welt steht – von Russlands Krieg gegen die Ukraine und den Konflikten im Nahen Osten bis hin zur wachsenden Gefahr eines Konflikts um Taiwan. Gleichzeitig richtet er den Blick auf die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, die Rolle Europas und die Frage, wie Deutschland seine Sicherheit, wirtschaftliche Stärke und internationale Handlungsfähigkeit bewahren kann.
Dabei profitiert von Marschall von seiner langjährigen journalistischen Erfahrung und seinen unmittelbaren Einblicken in das politische Washington. Er analysiert die politischen Veränderungen in den USA ebenso wie die Herausforderungen einer Europäischen Union, die sich zunehmend mit permanenten Krisen und neuen geopolitischen Machtverschiebungen konfrontiert sieht. Seine Vorträge bieten damit eine fundierte Einordnung der politischen Entwicklungen und zeigen auf, welche strategischen Entscheidungen für Deutschland und Europa künftig entscheidend sein werden.

