„Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ – Neue Publikation von Ulrike Herrmann
Das Buch „Geld als Waffe – Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ erschien am 12. März 2026 und stammt von der Journalistin und Wirtschaftsexpertin Ulrike Herrmann. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie für die Zeitung taz, wo sie seit 2006 als Wirtschaftskorrespondentin tätig ist. Darüber hinaus ist sie regelmäßig in politischen Diskussionsformaten im Fernsehen zu sehen, etwa im Presseclub oder in Sendungen des Senders Phoenix.
In ihrer Veröffentlichung widmet sich Ulrike Herrmann der Frage, welche Rolle wirtschaftliche Machtverhältnisse bei internationalen Konflikten spielen. Sie beschreibt die aktuellen globalen Entwicklungen und erklärt, weshalb die Gefahr neuer militärischer Auseinandersetzungen derzeit besonders hoch eingeschätzt wird. Gleichzeitig diskutiert sie, welche politischen und wirtschaftlichen Strategien Europa verfolgen könnte, um langfristig Stabilität und Frieden zu sichern.
Ein zentraler Gedanke des Buches ist, dass Kriege nicht ausschließlich aus historischen Spannungen, ideologischen Gegensätzen oder politischen Rivalitäten entstehen. Herrmann argumentiert, dass ökonomische Interessen und wirtschaftliche Strukturen häufig entscheidenden Einfluss auf das Handeln von Staaten haben. Um diese These zu verdeutlichen, untersucht sie mehrere internationale Konflikte und ordnet sie in ihre wirtschaftlichen Hintergründe ein.
So analysiert sie unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung Russlands und kommt zu dem Schluss, dass strukturelle Probleme in der Ökonomie des Landes auch künftig zu einer erhöhten Bereitschaft zu militärischen Konflikten beitragen könnten. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit dem rasanten Aufstieg Chinas zur Weltmacht und beschreibt, wie Präsident Xi Jinping versucht, wirtschaftliche Schwierigkeiten im Inland durch eine zunehmend selbstbewusste Außenpolitik zu überdecken, etwa im Konflikt um Taiwan.
Mit ihrer Analyse macht Herrmann deutlich, dass wirtschaftliche Faktoren ein zentraler Motor internationaler Politik sind. Ihr Buch zeigt auf anschauliche Weise, welche Bedeutung diese Zusammenhänge für Europa haben – insbesondere, wenn es darum geht, Strategien zu entwickeln, die langfristig Frieden und Sicherheit gewährleisten.

