Kai Diekmann wird Berater beim Fahrdienst-Vermittler Uber

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21
Apr

Kai Diekmann bei der Redneragentur CSA

Der ehemalige Bild-Chefredakteur tritt eine Beratungsstelle beim Taxikonkurrenten Uber an. Ein Unternehmenssprecher bestätigte bereits, dass Diekmann Mitglied im Gremium Public policy advisory board werden wird. Dort soll er als Vermittler, der „kulturelle Übersetzungsarbeit“ zwischen dem Dienstleister aus dem Silicon Valley und Europa leisten soll, eingesetzt werden.

Das Unternehmen betonte, dass die Mitglieder des Gremiums keine aktive Lobbyarbeit leisten würden, sondern Uber als „interner Feedback-Kanal“ für politische Fragestellungen zur Verfügung stehen.

Im Beratergremium, das sich einmal jährlich in San Francisco trifft, sitzen auch weitere Prominente wie Ray LaHood, der Verkehrsminister unter Barack Obama war, die ehemalige EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sowie die saudi-arabische Unternehmerin und Prinzessin Reema bint Bandar al-Saud.

Im Januar 2017 hatte der ehemalige Bild-Herausgeber Diekmann bei seinem Abschied gesagt, er wolle sich neuen Aufgaben stellen. Diekmann war mit kurzen Unterbrechungen über 30 Jahre beim Axel Springer Verlag tätig. Im Jahr 1985 begann er damals bei der Axel-Springer-Journalistenschule seine Ausbildung, später war Diekmann auch als Korrespondent der Bild, als Chefredakteur der Welt am Sonntag und als Bild-Herausgeber sowie Chefredakteur tätig.

Über den umstrittenen Fahrdienstleister Uber äußerte Diekmann sich auf Twitter in jüngster Vergangenheit sehr positiv. Außerdem erklärte Diekmann bereits öfter, dass er glaube, dass technischer Fortschritt nicht durch Gesetzte verhindert werden sollte. Den Uber-Gründer Travis Kalanick interviewte er noch im letzten Jahr auf einer Digitalkonferenz in Berlin.

Der Fahrdienst-Vermittler Uber selbst war zuletzt mehrfach in die Kritik geraten. So beschrieb eine ehemalige Software-Entwicklerin in einem Blogeintrag die Unternehmenskultur als geprägt von Frauen-Diskriminierung.

Die Google-Schwesterfirma Waymo wirft ihrerseits Uber in einer Klage die Kopie von Technologie für selbstfahrende Autos vor, die ein ehemaliger führender Mitarbeiter gestohlen habe.

Auch bei Arbeitsrechtlern und Gewerkschaften steht Uber immer wieder in der Kritik, da der Taxikonkurrent seine Fahrer nicht als Festangestellte, sondern als freie Mitarbeiter anstellt.

In Europa ist das Angebot von Uber, bei dem die Vermittlung direkt zwischen Kunden und Fahrer stattfindet, teilweise oder ganz verboten worden. Diekmann twitterte vor diesem Hintergrund einmal: „Wann gibt’s das endlich auch bei uns?!“

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Prominente Experten und zukunftsorientierte Redner:

Kai Diekmann

Ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der BILD

Thomas Schulz

SPIEGEL-Korrespondent im Silicon Valley, Bestseller-Autor

Dr. Mario Herger

CEO Enterprise Garage Consultancy, Berater im Silicon Valley

 

Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, jak, mor

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