Ökonom Gabriel Felbermayr zu Gast bei „Maybrit Illner“
Der renommierte Ökonom Gabriel Felbermayr war zu Gast in der politischen Talkshow „Maybrit Illner“, wo er gemeinsam mit weiteren Gästen – darunter der CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann – über die geplanten Reformvorhaben der Bundesregierung diskutierte. Im Zentrum der Debatte standen die wachsenden wirtschaftlichen Sorgen vieler Menschen in Deutschland.
Ein zentrales Thema war die weit verbreitete Abstiegsangst innerhalb der Bevölkerung. Viele Bürgerinnen und Bürger blicken mit Unsicherheit in die Zukunft, fürchten um ihre Arbeitsplätze und sehen sich zugleich mit steigenden Lebenshaltungskosten und anhaltender Inflation konfrontiert. Diese Kombination aus wirtschaftlichem Druck und sozialer Unsicherheit prägt aktuell die gesellschaftliche Stimmungslage.
Felbermayr, der als Direktor des Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung tätig ist und zuvor Präsident des Kieler Institut für Weltwirtschaft war, nahm in der Sendung eine differenzierte Bewertung der politischen Handlungsspielräume vor. Er äußerte sich zur Frage, ob insbesondere CDU und SPD über die notwendigen wirtschaftspolitischen Instrumente verfügen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und Vertrauen zurückzugewinnen.
Dabei verwies er darauf, dass die aktuelle Koalition ursprünglich mit erheblichen finanziellen Spielräumen gestartet sei: „So ist ja auch die Koalition gestartet, mit einem großen finanziellen Spielraum, den man sich gegeben hat“, betonte Felbermayr. Gleichzeitig ließ er durchblicken, dass es nun entscheidend darauf ankomme, diese Mittel gezielt und effektiv einzusetzen, um sowohl kurzfristige Entlastung zu schaffen als auch langfristige wirtschaftliche Stabilität zu sichern.
Insgesamt machte die Diskussion deutlich, wie groß die Herausforderungen für die Politik derzeit sind – und wie wichtig glaubwürdige sowie wirtschaftlich tragfähige Lösungen sind, um den Sorgen der Bevölkerung zu begegnen.

