EU kann sich nicht auf verschärfte Klimaziele einigen

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24
Jun

Redner News

Auf dem zweitägigen Gipfel in Brüssel hatte eine Ländergruppe um Frankreich eine Einigung der Staats- und Regierungschefs der EU auf einen verschärften Klimaschutz erreichen wollen. Doch aus dem Ziel der EU-Klimaneutralität bis 2050 wurde nichts. Gescheitert ist das Vorhaben am Widerstand der Länder Polen, Tschechien, Ungarn und Estland.

Auch Deutschland stand dem Bekenntnis zur Treibhausgasneutralität bis 2050 zu Beginn skeptisch gegenüber, unterstütze am Ende jedoch dieses Ziel. Da für den Beschluss aber die Einstimmigkeit der Mitgliedsländer erforderlich war, reichte die bloße große Mehrheit der EU-Staaten nicht aus.

Noch in der vergangenen Woche forderte António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, die EU-Länder in einem Brief dazu auf, ihr Klimaziel für 2030 zu verschärfen. Während das Paris-Abkommen vorsieht, insgesamt 40 Prozent der Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 einzusparen, propagierte Guterres stattdessen 55 Prozent.

Von den Bemühungen übrig geblieben ist eine Fußnote in der Gipfel-Abschlusserklärung, in der festgehalten wird, dass die Mehrzahl der EU-Staaten sich für eine Klimaneutralität bis 2050 ausgesprochen hatte. Festgeschrieben ist in der Erklärung, dass sich die einzelnen EU-Länder an das beschlossene Pariser Klimaabkommen halten sollen. Darin haben sich die Staaten vorgenommen, die Erderwärmung bei 1,5 Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten zu stoppen. Laut einem Sonderbericht des  Weltklimarats IPCC ist das Jahr 2050 der Zeitpunkt, in dem auf der gesamten Welt Klimaneutralität herrschen muss, um zumindest noch eine Chance von 50 Prozent zu haben, dieses Ziel zu erreichen.

Umweltschützer zeigen sich angesichts des EU-Gipfels enttäuscht. Das Onlinemagazin „Klimareporter“ zitiert Stefan Krug von Greenpeace wie folgt: „Deutschland hätte gemeinsam mit Frankreich seit Monaten Druck auf Polen, Ungarn, Tschechien und Estland ausüben können, für mehr Klimaschutz zu stimmen.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel sei zu passiv gewesen, kritisiert Krug.

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Renommierte Experten und prominente Redner:

Sven Plöger

Diplom-Meteorologe und TV-Moderator

Stefan Rahmstorf

Renommierter Klimawissenschaftler und Ozeanexperte

Ernst Ulrich von Weizsäcker

Umweltpolitiker und renommierter Naturwissenschaftler

Mojib Latif

Renommierter deutscher Klimaforscher

 Dirk Soltau

Astrophysiker am Kiepenheuer Institute for Solar Physics

 

Quelle: www.klimareporter.de

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