Sigmar Gabriel zu Gast bei „Maischberger“
Der frühere Bundeswirtschaftsminister und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel war zu Gast in der ARD-Talksendung „Maischberger“. Im Gespräch mit Moderatorin Sandra Maischberger sowie dem zugeschalteten US-Politikanalysten Peter Rough analysierte er die aktuellen Entwicklungen im Konflikt rund um Iran und deren internationale Auswirkungen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen insbesondere die strategischen Ziele von US-Präsident Donald Trump, die Frage nach möglichen politischen und militärischen Szenarien in der Region sowie die Perspektiven für einen geordneten Ausstieg der Vereinigten Staaten aus der Eskalationsspirale.
Gabriel betonte dabei seine wachsende Sorge über mögliche innenpolitische Veränderungen im Iran: „Meine Sorge ist, die, die jetzt nachrücken, sind weniger erfahren, tendenziell radikaler, und stehen noch stärker unter dem Einfluss der Revolutionsgarden.“ Damit verwies er auf die Gefahr, dass moderatere Kräfte innerhalb der iranischen Führung weiter an Einfluss verlieren könnten – mit möglichen Folgen für die Stabilität der gesamten Region und für die diplomatischen Handlungsspielräume Europas.
Sigmar Gabriel, der frühere Vizekanzler und langjährige Vorsitzende der SPD, steht seit 2019 an der Spitze der Atlantik-Brücke e.V. und setzt sich dort für einen engen transatlantischen Dialog ein.

