McKinsey Global Institute (MGI) veröffentlicht Studie

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Mrz

Studie zu den Auswirkungen der Automatisierung auf den Arbeitsmarkt veröffentlicht

Technische Hilfsmittel erleichtern uns bereits heute erheblich den Alltag. Doch welche Auswirkungen hat die zunehmende Automatisierung auf den Arbeitsmarkt? Das McKinsey Global Institute (MGI) hat dazu eine Studie veröffentlicht. Dabei haben die Experten über 2000 einzelne Arbeitstätigkeiten in mehr als 800 Berufen betrachtet und untersucht, inwieweit diese künftig automatisiert werden könnten.

Dabei ist zu beachten, dass das MGI nicht der altbekannten Frage nachging, welche Jobs durch Maschinen ersetzt werden könnten. Vielmehr konzentrierten sich die Forscher auf konkrete Tätigkeiten, denn jede Arbeit setzt sich aus unterschiedlichen Aktivitäten mit verschiedenstem Automatisierungspotential zusammen.

Insgesamt gehen die Wissenschaftler des McKinsey Global Institute davon aus, dass die zunehmende Automatisierung viele Vorteile mit sich bringt und gleichzeitig Arbeitsprozesse positiv verändert werden können. So urteilen die Experten, dass Fehler reduziert werden könnten, die Qualität und die Geschwindigkeit sich erhöhen und somit gleichzeitig die Produktivität gesteigert werden könnte. Historisch betrachtet sei eben dies bereits in der Vergangenheit passiert – mit der Erfindung der Dampflok oder auch der Einführung der Informatik. Die Einführung der IT hat laut MGI das bisher höchste Produktivitätswachstum mit jährlich 0,6 Prozent in den Jahren 1995 bis 2005 generiert.

Als weitere Chance sehen die Forscher die Möglichkeit, dass die Automatisierung den rückläufigen Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in vielen Ländern auszugleichen könnte.

Doch wie sieht es mit einer möglichen Kehrseite für die Arbeitnehmer bei der Automatisierung aus?
Das McKinsey Global Institute gibt sich optimistisch. Nach aktuellem Technologiestand sind laut der MGI-Studie weniger als fünf Prozent der Berufe von einer vollständigen Automatisierung bedroht. Allerdings umfasst jeder Beruf auch Bereiche, die automatisierbar sind. So sei etwa die Hälfte der Tätigkeiten in allen Berufen weltweit theoretisch durch Technologien ersetzbar, was einem geschätzten Gegenwert in Löhnen und Gehältern von fast 16 Billionen Dollar entspräche.

Insbesondere physische und gut planbare Aktivitäten haben ein hohes Potential für die Automatisierung. Dazu zählen beispielsweise auch Datenerfassung und –verarbeitung oder Tätigkeitsbereiche in der Gastronomie, der Hotellerie und im Einzelhandel. Dies träfe für qualifizierte Tieflohnbereiche ebenso wie für besser- und hochqualifizierte Berufe in gut bezahlten Bereichen zu.

Um das volle Potential der Automatisierung nutzen zu können, müssten Technologie und Menschen allerdings Seite an Seite arbeiten. Denn während Roboter, Software und Co. Arbeitsfelder übernehmen, braucht es nach dem MGI nach wie vor Menschen, die die Arbeit der Maschinen ergänzen.

Das McKinsey Global Institute gibt außerdem zu bedenken, dass die Automatisierung mitnichten über Nacht kommt. Erst in einigen Jahren könnten sich die Effekte tatsächlich bemerkbar machen. Zudem hängt die Geschwindigkeit laut der Studie auch von zahlreichen Rahmenbedingungen wie der technischen Realisierbarkeit und Integrierbarkeit in vorhandene Strukturen, Kosten für die Entwicklung und Bereitstellung neuer Lösungen sowie der Arbeitsmarktdynamik im Allgemeinen ab. Auch andere Faktoren wie die soziale Akzeptanz spielten eine prägnante Rolle.

Alles in allem ist das Fazit des McKinsey Global Institute vielversprechend: Es wird nicht von einer Massenarbeitslosigkeit durch die Automatisierung ausgegangen. Vielmehr müssten Menschen und Maschinen zusammenarbeiten, um das angestrebte Pro-Kopf-Wachstum des Bruttoinlandprodukts zu erreichen. Sollten Arbeiter ihre Beschäftigung durch den Automatisierungsprozess verlieren, so geht das MGI davon aus, dass jene durch die Schaffung neuer Arbeitsformen eine neue Arbeit finden können. Eine klare Aussage, wie dies geschehen soll und welche neuen Jobs geschaffen werden könnten, liefert die Studie jedoch nicht.

Eben dies stellt allerdings eine entscheidende Herausforderung dar, wenn die Prognose der Studie eintrifft, dass weltweit die Arbeit von umgerechnet 1,2 Milliarden Vollzeitstellen von Maschinen übernommen werden können.

Es sind also Wirtschaft, Arbeitnehmer und Gesellschaft gleichermaßen gefragt, um die Chancen der Automatisierung zu nutzen und deren Schattenseiten dabei möglichst klein zu halten.

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Quelle: Inside-IT

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