Top-Ökonom Lars Feld zu Gast bei „Maybrit Illner“
Der Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld, der früher den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leitete, war in einer Sonderausgabe der politischen Talksendung „Maybrit Illner“ zu Gast. In der Sendung diskutierte er gemeinsam mit mehreren Gästen über die aktuelle Lage im Nahen Osten und die möglichen Folgen des Konflikts. Zu den Gesprächspartnern gehörte unter anderem der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen.
Im Verlauf der Diskussion analysierte Feld vor allem die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges. Dabei ging es unter anderem um steigende Energiepreise, mögliche Störungen im internationalen Handel sowie die Frage, welche Risiken sich daraus für die deutsche Wirtschaft ergeben könnten. Der Ökonom gab eine Einschätzung dazu, wie groß die Gefahr ist, dass Deutschland durch die Entwicklung im Nahen Osten wirtschaftlich unter Druck gerät.
Darüber hinaus wurde in der Sendung auch eine politische Frage thematisiert: ob US-Präsident Donald Trump den Krieg möglicherweise mit dem Ziel begonnen haben könnte, Zugang zu den umfangreichen Erdölvorkommen des Iran zu erhalten. „Es geht darum, in der Rivalität mit der chinesisch-russischen Achse Fortschritte zu machen und sicherzustellen, dass die USA ihre Hegemonie behalten“, so Lars Feld, seit 2010 Professor für Wirtschaftspolitik der Universität Freiburg und Direktor des Walter Eucken Instituts.

