Ulrich Wickert zu Gast bei „Maischberger“
Ulrich Wickert, langjähriger ARD-„Tagesthemen“-Moderator, Journalist und Autor, war zu Gast in der Sendung „Maischberger“. Gemeinsam mit weiteren Gästen, darunter Journalist und Kriegsreporter Paul Ronzheimer, diskutierte er über die aktuellen politischen und sicherheitspolitischen Entwicklungen sowie die zunehmenden Bedrohungen für Deutschland und Europa. Diskutiert wurde unter anderem über den jüngsten Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle. Dort war eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge entdeckt worden; die Bundesanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr und einer versuchten Sprengstoffexplosion.
Wickert ordnete den Vorfall im Gespräch mit Blick auf die möglichen Hintergründe deutlich ein und erklärte: „Hier sprechen alle Indizien für die Russen.“ Damit stellte sich zugleich die Frage nach der zunehmenden Gefahr durch hybride Angriffe und Sabotageakte auf kritische Infrastruktur in Deutschland.
Im weiteren Verlauf der Sendung ging es um die veränderte Sicherheitslage in Europa, die wachsende Bedrohung durch Russland sowie die Frage, wie gut Deutschland und seine europäischen Partner auf mögliche Angriffe vorbereitet sind. Diskutiert wurde auch, welche Konsequenzen die neuen Formen der Bedrohung für die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik haben und ob Deutschland seine Schutzmaßnahmen für kritische Infrastruktur und den Luftraum deutlich verstärken muss. Der jüngste Vorfall hat diese Debatte zusätzlich befeuert: Politiker verschiedener Parteien fordern inzwischen eine bessere und bundesweit koordinierte Drohnenabwehr.
Mit seiner langjährigen journalistischen Erfahrung und seinem fundierten Blick auf internationale Politik liefert Ulrich Wickert damit einmal mehr eine prägnante Einordnung der aktuellen geopolitischen Entwicklungen und der Frage, was die wachsenden Spannungen für Deutschland und Europa bedeuten.

