Veronika Grimm zu Gast bei „Maybrit Illner“
Die aktuelle Ausgabe von „Maybrit Illner“ widmete sich den Auswirkungen internationaler Krisen auf Politik und Sicherheit. Diskutiert wurde, wie anfällig globale Handelsstrukturen und Energieversorgungssysteme auf geopolitische Spannungen reagieren, insbesondere mit Blick auf zentrale Knotenpunkte wie die Straße von Hormus.
Vor diesem Hintergrund wurde auch die zugespitzte Situation im Iran eingeordnet. Die Entscheidung Deutschlands, sich nicht an einem möglichen militärischen Eingreifen der USA zu beteiligen, diente dabei als Ausgangspunkt für eine breitere Debatte über außenpolitische Prioritäten und Handlungsspielräume.
Zugleich rückte die Frage in den Fokus, wie stabil internationale Bündnisse unter wachsendem Druck bleiben. Am Beispiel der NATO wurde deutlich, dass unterschiedliche Interessenlagen der Mitgliedstaaten die gemeinsame Handlungsfähigkeit auf die Probe stellen könnten.
Für die Einordnung sorgte neben Politikwissenschaftler Peter Neumann die Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm, die die möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen beleuchtete. Veronika Grimm gehört seit April 2020 dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an und ist Professorin an der Technischen Universität Nürnberg (UTN).

