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25
Jun

Virtual Reality – kommt in Zeiten von Heimarbeit der Durchbruch?

Nach wie vor arbeiten viele Menschen hierzulande von zu Hause aus. Entsprechend stark ist der Alltag von Videokonferenzen mit den Kollegen und Vorgesetzten geprägt. Doch nicht immer erweist sich die Kommunikation per Video als praktisch oder angenehm. Und so stellt sich die Frage, was Virtual Reality in Form von VR-Brillen bzw. AR-Brillen (AR: Augmented Reality) in Zeiten wie diesen für einen besonderen Mehrwert generieren kann.

Nach wie vor fristet diese Technologie ein Nischendasein. Während der Marktforscher CCS Insight davon ausgeht, dass Smartphone-Hersteller im letzten Jahr 1,5 Milliarden Geräte verkauften, betrug der Absatz von VR- und AR-Brillen lediglich rund zehn Millionen Stück. Allerdings bedeutete dies bereits ein Plus von rund 20 Prozent. Fasst diese Technologie also langsam Fuß in unserem (Arbeits-)Alltag?

Der Pharmakonzern Pfizer nutzt bereits seit einem Jahr eine App namens Spatial, um Meetings in virtueller Realität zu ermöglichen. Der Direktor für digitale Innovation bei Pfizer, Nathan Yorgey, erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“: „In einer Videokonferenz mit mehr als fünf Personen unterbrechen sich alle gegenseitig. Niemand unterhält sich, im besten Fall redet einer und alle anderen hören zu.“ Dies sei mit dem Einsatz der VR-Brillen nun anders. Durch die Datenbrillen können sich die Teilnehmer jetzt in virtuellen Räumen aufhalten, die Forscher können ein Atom nehmen, es wieder zur Seite legen oder an ein anderes andocken – und sich zugleich mit ihren Kollegen darüber unterhalten, egal wo auf der Welt sie sich gerade befinden. Insofern steigt sie Möglichkeit, während dieser virtuellen Zusammenkünfte auch kollaborativ zu arbeiten.

Außerdem kann durch das Gestalten eines eigenen Avatars auch die individuelle Persönlichkeit ausgedrückt werden. Dies erachtet Greg Sullivan von Microsoft laut dem „Handelsblatt“ gerade in Zeiten von Homeoffice als besonders wichtig.

Neben Pfizer gibt es bereits eine Reihe von weiteren Unternehmen, die auf das Potenzial von Virtual Reality setzen. So geht beispielsweise Facebook davon aus, dass in zehn Jahren die Hälfte seiner Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten werden, statt ins Büro zu kommen. An entsprechenden Zukunftstechnologien, um das Arbeiten dabei leichter zu gestalten, wird bereits intensiv gearbeitet.  Auch zeigen sich vermehrt große Konzerne interessiert an Start-ups, die sich auf VR konzentrieren. Denn diese ist nicht nur für die Spieleindustrie und das Arbeiten von zu Hause aus von Belang. Das US-Militär kaufte zuletzt von Microsoft 40.000 Brillen mit Wärmebild-Kamera. Auf diese können in Einsätzen beispielsweise Karten oder ein Kompass für den Soldaten eingeblendet werden. Das Unternehmen Apple hat die Firma NextVR übernommen, welche VR-Brillennutzern Konzerte und Sportveranstaltungen via Virtual Reality überträgt.

Und doch ist diese Technologie nach wie vor ein Nischenprodukt. Auch in Zeiten von Corona haben Unternehmen – trotz der massiven Ausweitung von Heimarbeit – bei weitem nicht flächendeckend auf VR gesetzt. Und das obwohl Meetings sich damit einfacher gestalten lassen, das Surfen im Internet nebenbei nicht möglich ist und somit fokussierter zugehört wird und die Kommunikation generell einfacher wird. Doch VR-Brillen sind nach wie vor teuer. Die Hololens 2 von Microsoft kostet aktuell rund 3500 Dollar. Kritiker bemängeln außerdem, dass die Brillen zu schwer, die Bedienung – gerade für nicht technikaffine Menschen – zu kompliziert und die Möglichkeiten der Anwendungen dann doch zu bescheiden seien.

Abgesehen davon ist davon auszugehen, dass viele Menschen ihr Team nach wie vor gerne persönlich treffen und auch weiterhin gerne reisen, um mit Kollegen und Kunden von Angesicht zu Angesicht zu sprechen. Ob VR-Brillen eines Tages tatsächlich zu solchen Alltagsgegenständen werden wie Smartphones, wird sich zeigen.

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Zukunftswissenschaftler und technikaffine Redner:

Tobias Kollmann

Experte für Digitale Transformation; Mitgründer von AutoScout24

Stefan Hyttfors

Zukunftsforscher

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Quelle: www.handelsblatt.com

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