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8
Nov

Weltklimakonferenz mit 25.000 Teilnehmern in Bonn eröffnet

Am Montag hat die Weltklimakonferenz in Bonn begonnen. In den nächsten zwei Wochen sollen einheitliche Regeln erarbeitet werden, die festlegen wie der CO2-Ausstoß in den einzelnen Ländern gemessen und angegeben werden soll.

Insgesamt 25.000 Teilnehmer sind aus 195 Ländern nach Bonn gekommen. Hatte man sich in Paris bereits zu einem internationalen Klimaabkommen verständigt, soll die Konferenz in Bonn nun zeigen, ob der Pariser Geist nach wie vor lebendig ist, nachdem US-Präsident Donald Trump die Aufkündigung des Klimaschutzabkommens durch die Vereinigten Staaten für 2020 verkündigte.

Aus einer von der Weltgesundheitsorganisation WHO am Montag veröffentlichten Studie geht hervor, dass 2017 wohl zu den drei heißesten gemessen Jahren gehören wird. Der Erwartungsdruck hinsichtlich der Weltklimakonferenz ist nun immens. Das in Paris gegebene Versprechen müsse unbedingt gehalten werden, erklärte Frank Bainimarama, Premierminister der Republik Fidschi und Vorsitzender der Konferenz. Auch UN-Klimachefin Patricia Espinosa forderte deutlich: „Wir müssen jetzt handeln!“

Deutschland gab direkt am Montag die Ankündigung, seine finanziellen Hilfen für die vom Klimawandel besonders bedrohten Inselstaaten auszubauen und erntete dafür viel Lob. Wie die amtierende Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bekannt gab, werde der Bund weitere 50 Millionen Euro in den sogenannten Anpassungsfonds der Vereinten Nationen einzahlen. Insgesamt hat Deutschland 100 Millionen an finanziellen Mitteln zugesagt. „Ein guter Start und ein willkommenes Signal dafür, dass Deutschland seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommt“, sagte der Klimaexperte Jan Kowalzig von Oxfam.

Allerdings gab es auch Kritik. Den Treibhausgas-Ausstoß will Deutschland bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 senken. Doch bisher gehen die Emissionen dafür zu langsam zurück. „Nur wenn Merkel in Bonn handfeste Schritte präsentiert, kann die Kanzlerin einer internationalen Blamage entgehen“, erklärte der Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid.

Die Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Grünen bieten zudem weiteren Zündstoff in der Klimadebatte. Während die FDP zwar zu den international vereinbarten Klimazielen für die Jahre 2050 und 2030 steht, gleichzeitig aber die deutschen Klimaschutzbemühungen verlangsamen möchte und das deutsche Ziel für 2020 in Frage stellt, pocht Barbara Hendricks auf ebendiese Pläne: „Jetzt einfach sagen, „naja gut, dann haben wir eben Pech gehabt“, das kann nicht sein.“ Schließlich seien noch drei Jahre Zeit bis 2020.

Auch Grünen-Parteichef Cem Özdemir erklärte gegenüber t-online.de, er erwarte von Union und FDP konkrete Vorschläge zur Erreichung der Klimaschutzziele.

2015 war in Paris vereinbart worden, die Erderwärmung durch gemeinsame Anstrengungen zu bremsen und damit dramatische Auswirkungen wie Dürren und einen Anstieg der Weltmeere zu mildern.

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Quelle: focus.de

 

 

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