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15
Jan

Wie sich Medienhäuser im Jahr 2020 aufstellen

Bereits seit Jahren sinken die Abonnements bei gedruckten Zeitungen und Zeitschriften. Insgesamt werden allerdings Online-Inhalte wichtiger für die Redaktionen – auch deshalb, weil sich inzwischen immer mehr Bezahl-Modelle für den Online-Journalismus finden. Für das neue Jahr haben deutsche Medienhäuser unterschiedliche Ideen und setzten verschiedene Schwerpunkte in Sachen Zukunftsjournalismus.

Der Medienkonzern Axel Springer, zu dem die Marken „Welt“ und „Bild“ gehören, will in den kommenden drei Jahren insgesamt mehr als 100 Millionen Euro in verschiedene Wachstumsprojekte investieren – dazu gehören u.a. eine Live-Video-Strategie bei der „Bild“. Außerdem plant das Medienhaus, über die hohe Relevanz bei Sportfans neue Geschäftsmodelle und Zielgruppen zu erschließen.

Mit dem US-Investmentriesen KKR ist der Axel Springer Verlag im vergangenen Jahr eine Kooperation eingegangen, durch die Umstrukturierung und Neuausrichtung des Medienhauses gelingen soll. Allerdings gab Axel Springer bekannt, dass der Verlag im Bereich News Media National 50 Millionen Euro einsparen will. Dies soll durch u.a. die Personalzusammenlegung von den Redaktionen von „Bild“ und „Bild am Sonntag“ geschehen.

Die „taz“ wird – vorerst testweise – unter der Woche nur noch digital erscheinen. Am Wochenende will die „taz“ dann aber mit einer dicken weiterentwickelten und gedruckten Zeitung aufwarten. Den Schritt zu diesem Wandel begründet die Zeitung sowohl ökonomisch wie auch ökologisch.

Auch das ZDF hat einen digitalen Wandel angekündigt. Nachdem das virtuelle Nachrichtenstudio vor elf Jahren eingeführt wurde, steht nun ein Relaunch bei der Nachrichtensendung sowie eine Neupositionierung von heute.de an. Gegenüber dem Internetmagazin “DWDL.de” erklärte der ZDF-Intendant: „Im Digitalen existiert schon heute eine unglaubliche Menge an Informationsangeboten. Auftragsgemäß sehe ich es als Verpflichtung des ZDF dort mit seriösen, handfesten und geprüften Informationen stärker präsent zu sein als bisher.“ Folglich sollen deutlich mehr Ressourcen als bisher in den Ausbau des digitalen Nachrichtenangebots gesteckt werden.

Seit Januar 2020 sind Print und Online beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ noch stärker vernetzt. Ab sofort tritt „Der Spiegel“  in einer gemeinsamen Redaktion und unter einer Marke auf. Dazu kommt ein komplett erneuerter Auftritt im Internet, der App und anderen digitalen Plattformen.

Andere Zeitungen betonen für das neue Jahr, sich vor allem auf große aktuelle Themen wie den Klimawandel und die Energiewende zu konzentrieren. So unterschiedlich die Herangehensweisen mitunter auch sind – fast alle Zeitungen leiden unter Auflagenschwund. Folglich braucht es gute Strategien, um die Leser auch in diesem Jahr wieder für sich zu gewinnen.

Unsere Experten bieten Ihnen auf Ihren Veranstaltungen spannende Einblicke in die  Medienlandschaft.

Jakob Augstein

Verleger und Geschäftsführer der Wochenzeitung „der Freitag“

Albrecht von Lucke

Publizist, Jurist und Politikwissenschaftler

Antonia Rados

Renommierte Fernsehjournalistin, Expertin für den Nahen Osten, RTL Auslands-Korrespondentin

Christoph Teuner

Chefmoderator n-TV

Kai Diekmann

Ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der BILD

Nina Ruge

Moderatorin und Journalistin

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