Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann zu Gast bei „Markus Lanz“
Die Publizistin und Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann war zu Gast in der Talkshow „Markus Lanz“. Gemeinsam mit weiteren Gästen, darunter der CDU-Politiker Reiner Haseloff, diskutierte sie über aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland. Ein besonderer Schwerpunkt der Sendung lag auf der politischen Lage in Sachsen-Anhalt, wo in diesem Jahr eine wichtige Landtagswahl ansteht.
Im Gespräch analysierte Herrmann die derzeitigen Umfragewerte und mögliche Koalitionsszenarien nach der Wahl. Dabei ging sie auf die Frage ein, welche Mehrheiten sich aus den aktuellen Wahltrends ergeben könnten und ob die demokratischen Parteien weiterhin eine stabile Regierungskoalition bilden können. Nach ihrer Einschätzung könnten die derzeitigen Umfragen darauf hindeuten, dass eine Mehrheit für die bisherigen demokratischen Kräfte schwieriger zu erreichen sein könnte.
„In dem Szenario, bei dieser Umfrage, wenn es dabei bleibt, gibt es für die demokratischen Parteien keine Mehrheit mehr“, erklärte Herrmann in der Diskussion. Diese Entwicklung würde die Regierungsbildung deutlich komplizierter machen und neue politische Konstellationen erforderlich machen.
Ulrike Herrmann arbeitet seit dem Jahr 2000 als Redakteurin für die Tageszeitung „taz“. Seit 2006 ist sie dort als Wirtschaftskorrespondentin tätig und beschäftigt sich vor allem mit wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Themen. Darüber hinaus tritt sie regelmäßig als Kommentatorin und Gesprächspartnerin in politischen Diskussionssendungen auf, unter anderem im ARD-„Presseclub“ sowie bei Phoenix.

