Wolfgang Ischinger im Gespräch mit „Panorama“
Wolfgang Ischinger, langjähriger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), sprach im Politmagazin „Panorama“ über das zunehmend angespannte Verhältnis zwischen Deutschland und den USA. Seit der Amtszeit von Donald Trump steht das traditionell enge transatlantische Bündnis vor großen Herausforderungen. Das gemeinsame Verständnis von Partnerschaft, Sicherheit und internationaler Zusammenarbeit hat sich deutlich verändert.
Ischinger blickte dabei auf zentrale Schlüsselmomente im deutsch-amerikanischen Verhältnis seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zurück und erläuterte, wie politische Entscheidungen und Missverständnisse die transatlantischen Beziehungen geprägt haben. Mit Blick auf die damalige Diskussion um den Irakkrieg erklärte er: „Es hätte vielleicht einer, vielleicht einer von uns, der wenigen Begleiter, sagen müssen: Übrigens, Herr Präsident, damit wollte der Bundeskanzler jetzt nicht sagen, wenn sie den Irak morgen angreifen, stehen wir da parat.“
Als deutscher Botschafter war Wolfgang Ischinger bis 2006 in Washington und anschließend bis 2008 in London tätig. Durch seine langjährige diplomatische Erfahrung kennt er die internationalen Beziehungen aus unmittelbarer Nähe und war an zahlreichen bedeutenden außenpolitischen Verhandlungen beteiligt.
Als renommierter Keynote Speaker für Geopolitik, internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik gibt Prof. Wolfgang Ischinger Einblicke in die Mechanismen moderner Diplomatie. Er spricht über geopolitische Konflikte, die transatlantischen Beziehungen, die Zukunft Europas und die Herausforderungen einer sich verändernden internationalen Ordnung.
Ischinger steht für Verhandlungsgeschick, diplomatische Erfahrung und kreative Lösungen. Seine Vorträge bieten einen fundierten Blick hinter die Kulissen internationaler Politik und zeigen, wie Dialog, Diplomatie und strategische Partnerschaften dazu beitragen können, Konflikte zu entschärfen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

