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1
Okt

Deutschland verliert bei digitaler Wettbewerbsfähigkeit an Boden

Prof. Philip Meissner, Gründer und Direktor des Center for Digital Competitiveness an der ESCP Business School, hat die dritte Studie des „Digital Riser Report 2020“ veröffentlicht.

Laut der Studie hat die digitale Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland enorm abgenommen. Die Studie nimmt 140 Länder unter die Lupe und offenbart anhand einer Rangliste, welche „Digital Riser“-Länder gut abgeschnitten und ihre Position im Vergleich zu ihren Mitbewerbern verbessert haben und welche Länder an Boden verloren haben.

Dabei zeigt sich: Innerhalb der G7 konnte Frankreich in seiner relativen digitalen Wettbewerbsfähigkeit zwischen den Jahren 2017 und 2019 am meisten zulegen. Damit liegt das Land an der Spitze der Digital Riser in dieser Gruppe. Umgekehrt haben Italien und Deutschland innerhalb der G7 am stärksten abgenommen. Und während Deutschland im gesamten Ranking 52 Ränge verlor, büßte Italien sogar 77 Ränge ein.

„Vor allem die politischen Einstellungen zu Unternehmensgründungen und Innovation haben sich in Deutschland deutlich verschlechtert“, zitiert das „Handelsblatt“ den Ökonomen Philip Meissner, der die Untersuchung für die ESCP Business School geleitet hat. Ganz anders sieht es im Nachbarland Frankreich aus. Dies ist auch dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu verdanken, der das Unternehmertum und den digitalen Fortschritt besonders unterstützt. So werden in Frankreich beispielsweise Innovationen und Hilfen für Start-ups durch die staatliche Agentur La French Tech gebündelt. Einmal im Jahr lädt der französische Präsident zudem Vertreter von „France Digitale“, dem Interessenverband digitaler Start-ups, und Wachstumsunternehmen in den Elysée-Palast ein. Und um Start-ups noch weiter zu fördern, hat Frankreich einen neuen Fond von 5 Milliarden Euro eingerichtet.

Nach Meinung von Manuel Höferlin, digitalpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, braucht es in Deutschland eine übergeordnete Instanz, die die Umsetzung der verschiedenen Digitalprojekte koordiniert und verantwortet – sprich: ein eigenständiges Digitalministerium. Gegenüber „n-tv.de“ erklärt der Politiker: „Ohne ein solches Ministerium wird Deutschland den Rückstand bei der digitalen Transformation niemals aufholen oder gar zum digitalen Vorreiter werden können.“

Hierzulande ist nach Meinung des Wirtschaftswissenschaftlers Meissner zu viel veraltet und es werde zu wenig investiert. „Wenn wir stehen oder langsam gehen, während alle anderen laufen, ist das ein Problem“, sagte der Direktor der ESCP Business School in Berlin gegenüber „n-tv.de“.

Doch auch in Ländern wie Frankreich ist noch Luft nach oben: Laut dem „Handelsblatt“ ergab eine Untersuchung des Europäischen Rechnungshofs, dass, wenn es um die Abdeckung des Territoriums mit schnellem Internet geht, Frankreich auf dem vorletzten Platz aller EU-Länder ist.

Unsere Experten bieten Ihnen auf Ihren Veranstaltungen spannende Einblicke in die Themen Digitalisierung und die Industrie 4.0.

Vielseitige und renommierte Redner:

Philip Meissner

Entscheidungsforscher & Experte für digitale Transformation

Mario Herger

Technologietrendforscher und Autor im Silicon Valley

Tobias Kollmann

Experte für Digitale Transformation; Mitgründer von AutoScout24

Thomas Ramge

Technologie-Korrespondent für „brand eins“, Autor, Journalist

Klemens Skibicki

Unternehmer, Autor Unternehmensberater

Jay Tuck

US-Sicherheitsexperte, Erfolgsautor, Experte für Künstliche Intelligenz, freier Journalist

 

Quellen: www.weforum.org, www.n-tv.de und www.handelsblatt.com

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