Studie

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Feb

Skepsis gegenüber Robotern gestiegen

Roboter sind aus der Arbeitswelt kaum noch wegzudenken. Sie unterstützen Ärzte bei Operationen, werden in der Pflege eingesetzt, verrichten Arbeiten in der Automobilproduktion. In vielen Branchen sind intelligente Maschinen schon lange im Einsatz, in anderen Bereichen sind sie erst jetzt langsam im Kommen.

Obwohl Roboter im Alltag immer präsenter werden, sind Europäer ihnen gegenüber skeptischer eingestellt als noch vor fünf Jahren, wie eine Studie von Wissenschaftlern aus Linz und Würzburg herausgefunden hat. Die Psychologen Timo Gnambs (Johannes-Kepler-Universität Linz) und Markus Appel (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) haben für ihre Studie die Daten der Eurobarometer aus den Jahren 2012, 2014 und 2017 analysiert. Herausgekommen ist dabei, dass die Befragten Roboter heute deutlich negativer beurteilen noch vor fünf Jahren. Insgesamt wurden über 80.000 Bürgerinnen und Bürger aus 27 europäischen Ländern im Auftrag der Europäischen Union zu aktuellen Themen befragt.

Besonders das Misstrauen gegenüber Robotern am Arbeitsplatz hat laut der Studie zugenommen. Zwar werden Roboter am Arbeitsplatz noch immer positiver wahrgenommen als beispielsweise im Zusammenhang mit dem autonomen Fahren, jedoch scheint die Angst vor einem Arbeitsplatzabbau durch den zunehmenden Einsatz von intelligenten Maschinen gestiegen zu sein. Die Thematik des Arbeitsplatzabbaus durch Robotik-Anwendungen sei in der Öffentlichkeit vermehrt präsent gewesen,  erklärt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg in einer Pressemitteilung dazu.

Zu Beginn der Befragung wurden den Studienteilnehmern Roboter allgemein als Maschinen beschrieben, die beispielsweise als Putzroboter oder bei Einsätzen, die für Menschen gefährlich sein könnten, eingesetzt würden. Im Anschluss daran beurteilten die Befragten Roboter noch recht positiv.

Deutlich negativere Bewertungen gaben die Befragten an, als sie im nächsten Schritt konkretere Anwendungsbereiche für die Roboter genannten bekamen, wie zum Beispiel als Operations- und Altenpflegeroboter oder als selbstfahrende Autos.

„Es scheint so zu sein, dass Europäer Robotern vergleichsweise positiv gegenüberstehen, so lange sie dabei ein mehr oder weniger theoretisches Konzept vor Augen haben“, erklärt die Universität Würzburg die Studienergebnisse. Sobald sich das Roboter-Konzept konkretisiere und wenn die Vorstellung näher rücke, selbst einen Roboter nutzen zu sollen, verschlechtere sich die Beurteilung von Robotern.

Des Weiteren fand die Studie heraus, dass Männer Robotern gegenüber offener eingestellt sind als Frauen. Außerdem zeigen sich Arbeiter Robotern gegenüber skeptischer als Menschen, die Bürotätigkeiten ausüben. Und in den Ländern, in denen es einen hohen Anteil von älteren Menschen in der Bevölkerung gibt, ist die Skepsis gegenüber Robotern geringer als bei einem niedrigeren Anteil älterer Menschen.

Die Forscher sehen mit dem Studienergebnis auch einen Auftrag an Politik und Wirtschaft formuliert: Damit sich intelligente Technologien wie Roboter langfristig im Markt durchsetzen und zudem Akzeptanz in der Bevölkerung erfahren könnten, müssten Politik und Wirtschaft vermehrt auf entsprechende Öffentlichkeitsarbeit setzen.

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Technikaffine und prominente Redner:

Prof. Dr. Kevin Warwick

Professor für Kybernetik an der Universität Reading/England

Dr. Julia Shaw

Memory Hackerin und Wissenschaftlerin

Patrick Kramer

Experte für digitale und biologische Transformation

Neil Harbisson

Der erste von einer Regierung anerkannte Cyborg

Martin Wezowski

Chefdesigner & Futurist SAP Chief Innovation Office

Kristina zur Mühlen

Moderatorin, TV- Journalistin & Keynote-Speakerin

Frank Salzgeber

Leiter Technology Transfer der ESA

Fabian Westerheide

Unternehmer und Investor für Künstliche Intelligenz

Quelle: www.uni-wuerzburg.de

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